Neo Emotional Release
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Ich kann nicht weinen – Was hinter der Tränenblockade steckt

„Ich kann nicht weinen.“

Ein Satz, den ich oft höre. Leise ausgesprochen. Meist mit einem kleinen, schamhaften Lächeln – als wäre Weinen eine Fähigkeit, die man irgendwann verlernt hat und sich nicht traut, das jemandem zu erzählen.

Doch hinter dieser Tränenblockade steckt mehr als ein verkrampftes Nervensystem oder ein paar festgehaltene Tränendrüsen. Es geht ums Fühlen. Ums Zulassen. Ums Halten.


Ich kann nicht weinen

Warum kann ich nicht weinen?

Weinen ist eine zutiefst körperliche Reaktion. Und gleichzeitig ein seelisches Ventil.
Wenn es blockiert ist, bedeutet das nicht, dass du „kalt“ bist. Oder dass du keine Gefühle hast.
Es bedeutet nur, dass dein System aus irgendeinem Grund beschlossen hat:
Hier ist kein sicherer Ort, um loszulassen.

Diese Gründe sind oft so fein und tief verwurzelt, dass wir sie kaum greifen können:

  • Vielleicht hast du als Kind gelernt, dass Weinen „zu viel“ ist.

  • Vielleicht war niemand da, der deine Tränen gehalten hat.

  • Vielleicht hast du dein Weinen irgendwo zwischen „Funktionieren müssen“ und „Sei stark!“ vergraben.

Aber Gefühle verschwinden nicht. Sie warten.
Geduldig. Im Körper. Im Becken. Im Brustkorb. In den Faszien.

 


 

Ich kann nicht weinen

Zwei Wege durchs Gefühl: Der Slow Feeler & der Fast Feeler

In meiner Arbeit begegne ich immer wieder zwei Typen von Fühlenden.
Beide begegnen Tränen auf ihre eigene Weise – und beide brauchen etwas ganz Unterschiedliches, um mit ihren Emotionen in echten Kontakt zu kommen.

1. Der Slow Feeler

Der Slow Feeler fühlt langsam. Manchmal sogar so langsam, dass er gar nicht merkt, dass da überhaupt etwas ist.
Er ist gut im Denken, Reflektieren, Planen. Aber wenn’s ums Spüren geht – dann herrscht da oft ein großes Nichts. Oder ein diffuses Unwohlsein.

Der Satz „Ich kann nicht weinen“ kommt hier oft mit einem Fragezeichen.
„Ich wüsste gerne, was da ist. Aber ich komm einfach nicht ran.“

👉 Was hilft:

  • Langsames, liebevolles Begleiten

  • Viel Raum, Zeit und Sicherheit

  • Körperarbeit, die nicht überfordert, sondern einlädt

Für den Slow Feeler ist das Zulassen von Gefühlen wie ein Muskel, den man trainiert.
Sanft. In Tempo 1. Und mit viel Geduld.


2. Der Fast Feeler

Der Fast Feeler fühlt schnell. Alles. Und oft auf einmal.
Manchmal ist das Weinen gar nicht das Problem – es ist das „Nicht-Aufhören-Können“.
Gefühle rauschen durch wie ein Gewitter.

Der Fast Feeler sagt nicht „Ich kann nicht weinen“. Er sagt eher:
„Ich hab Angst, dass es mich überrollt.“
Oder:
„Wenn ich damit anfange, hör ich nie wieder auf.“

👉 Was hilft:

  • Erdung, Stabilität, Zentrierung

  • Tools, um Gefühle im Körper halten zu können

  • Sanfte Regulation, statt Drama

Für den Fast Feeler ist der Weg nicht das Öffnen, sondern das Integrieren.

 


 

Ich kann nicht weinen

Tränen unterdrücken – was passiert im Körper?

Wenn du nicht weinst, obwohl dir eigentlich zum Heulen ist, passiert Folgendes:

  • Dein Nervensystem hält Spannung.

  • Deine Atmung wird flacher.

  • Dein Beckenboden zieht sich zusammen.

  • Deine Faszien speichern die emotionale Ladung.

Das ist nicht gefährlich – aber es ist auch nicht nachhaltig.
Denn irgendwann zeigt sich der Druck anders:

  • in Form von innerer Unruhe

  • psychosomatischen Beschwerden

  • plötzlichen Wutausbrüchen

  • oder… völliger Gefühllosigkeit

Kurz: Emotionale Blockaden lösen sich nicht von selbst.
Sie brauchen Berührung. Aufmerksamkeit. Und oft: jemanden, der mit dir zusammen hinschaut.

 


 

 

Weinen in der Session – darf das?

Ganz klar: Ja. Ja. Ja.

In einer Session mit mir ist alles willkommen – auch (und besonders!) deine Tränen.
Ich halte dich.
Nicht mit einem Taschentuch vor dem Gesicht, das sagt: „Bitte schnell vorbei.“
Sondern mit einem Raum, der sagt:
„Hier darfst du. Hier bist du sicher. Du musst nichts erklären.“

Ich arbeite körpertherapeutisch – das heißt: Wir gehen nicht nur über Worte.
Sondern wir beziehen deinen Körper mit ein.
Manchmal liegt die Tränenquelle nämlich nicht in einem Ereignis, sondern in einem festgehaltenen Atemzug.
Oder in einem zu lange gehaltenen Becken.


Emotionale Blockaden lösen – aber wie?

Hier ein paar Impulse, die du auch ohne eine Siztung bei mir schon ausprobieren kannst:

  • Berühre dein Herz: Lege deine Hand auf dein Brustbein, atme und frage: „Bin ich gerade weich mit mir?“

  • Bewege dein Becken: Kreise im Sitzen, tanze langsam oder schaukle leicht. Bewegung hilft, gespeicherte Gefühle ins Fließen zu bringen.

  • Sprich es laut aus: „Ich merke, dass ich nicht weinen kann – und das ist okay.“ Manchmal braucht das System erstmal Erlaubnis.


Fazit: Du bist nicht falsch, nur weil du nicht weinen kannst

Die Tränen kommen, wenn der Körper sich sicher fühlt.
Und manchmal braucht es dafür einen Raum, den du nicht allein halten musst.

Ob du Slow Feeler oder Fast Feeler bist – dein Zugang zu deinen Gefühlen ist da.
Er ist vielleicht nur gerade verschüttet.
Und genau das darf sich ändern.

 

Das sagen meine KlientInnen

⭐⭐⭐⭐⭐
„Anna hat mich so wundervoll begleitet. Ich habe mich die ganze Zeit so beschützt und sicher gefühlt, es war als hätte sie schützende, haltende Hände um den ganzen Raum gelegt in dem wir uns befunden haben. Ich konnte Gefühle fühlen, die tief in mir versunken waren und hatte die Möglichkeit so vieles anzunehmen und zu spüren, was schon lange an die Oberfläche kommen wollte. Ich kann Anna und ihre Healings Sessions von ganzem Herzen empfehlen. Lass dich darauf ein und schau, welche Wunder sich zeigen möchten 💗 Danke!“

 

–  Saliha

⭐⭐⭐⭐⭐

„Ich hatte das Vergnügen, eine intensive Bodywork-Sitzung von Anna angeleitet zu bekommen. Anfangs war ich ziemlich aufgeregt und wusste auch nicht genau was auf mich zukommen würde.  Sie nahm mir diese Aufregung sehr schnell und behutsam und führte mich nach einem Anamnese Gespräch äußerst einfühlsam durch die Sitzung. Der Input hat mich noch lange nach der Sitzung beschäftigt. Ich konnte ihr Feedback sogar schon im Alltag anwenden! Ich kann Anna mit gutem Gewissen und von Herzen weiterempfehlen! Vielen Dank  :)“

 

– Lasse

⭐⭐⭐⭐⭐

"Ich habe mich in den Sessions mit Anna sehr sicher und gut begleitet gefühlt. Anna hat ein gutes Gespür dafür, was ich und der Raum gerade gebrauchen. Dadurch hat sie mich - sehr liebevoll und mit Leichtigkeit - an innere Stellen begleitet, an die ich mich alleine nicht getraut habe hinzuspüren. Ich habe durch die Sessions mit Anna viel gelernt und bin ein Stück näher zu mir, zu meiner Selbstliebe und in meinen Körper gekommen. Danke für die wertvolle Erfahrung, mir meine Gefühle wieder zu erlauben!"

 

–  Maria

⭐⭐⭐⭐⭐

Ich war bei Annas Veranstaltung vom Frauenkreis und muss sagen, dass ich schwer beeindruckt war. Ich ging ohne Erwartungen dort hin und ging mit vielen Erkenntnissen und einigen tiefgehenden Erfahrungen. Anna hat die Fähigkeit sowohl Neulingen, als auch Altbekannten ein Gefühl von Willkommensein zu vermitteln und einen Wohlfühlraum zu kreiren, wo sich jede einbringen KANN, aber nicht MUSS. Generell ließ der Abend viel Raum für persönliche Empfindungen und Erfahrungen zu, was ein schönes Gefühl von Gemeinschaft erzeugt hat!! Anna leitete transparent und einfühlsam durch die einzelnen Themenpunkte und ich konnte mich auch bei der Meditation und der Partnerinnen-Übung gut fallen lassen. Ich werde definitiv wiederkommen!!!:)

 

–  Nadja

⭐⭐⭐⭐⭐

Anna schafft es auf liebevolle und achtsame Weise den Raum zu halten. Sie ermöglicht mit ihren Frauenkreisen eine Reise zu dir selbst mit viel Feingefühl und sicherem Halt. Was bei ihr und durch sie entsteht ist magisch!

 

–  Miriam

⭐⭐⭐⭐⭐

Annas Frauenkreis hat mir über einen enorm wichtigen Teil von mir die Augen geöffnet. Einer der wichtigsten Abende meines Lebens, der mir so viel von mir zurückgegeben hat <3 Eine Million Dank dafür!!

 

– Lena