Neo Emotional Release
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Angst vor Lust

Warum das, was wir begehren, uns oft erschreckt

Kennst du das?
Da ist dieser Moment – ein Blick, ein Gedanke, ein Körpergefühl –
und plötzlich taucht sie auf: die Lust.
Vielleicht leise, vielleicht rauschend. Vielleicht körperlich, vielleicht als feines Flirren.

Und dann… kommt die Angst.

Nicht immer laut, manchmal ganz subtil.
Ein Zögern, ein innerer Stopp, ein Ausweichen – so als würde unser System plötzlich nicht mehr wissen, wohin mit all dem Ja.
Lust ist da – aber sie darf nicht bleiben. Oder nur unter bestimmten Bedingungen. Oder ganz heimlich.

Diese Angst vor Lust ist kein individuelles Problem.
Sie ist ein kollektives Muster.
Eine stille Erbschaft, die viele von uns – besonders als Frauen – tragen.
Sie lebt in unserer Erziehung, in unseren Körpererinnerungen, in den Stimmen, die uns beigebracht haben, dass Lust etwas ist, das kontrolliert, verdient oder gerechtfertigt werden muss.

In diesem Artikel gehen wir dieser Angst nach.
Nicht um sie zu „überwinden“, sondern um ihr zuzuhören.
Wir schauen auf neuro-psychologische Dynamiken, auf frühe Prägungen, und auf den Moment, wo Lust zum Kopfkino wird – statt ein Erlebnis im Körper zu sein.

Und am Ende lade ich dich ein, eine neue Erfahrung zu machen:
Nicht durch Disziplin oder Selbstoptimierung – sondern durch ein Ja, das nichts will.
Ein Ja, das einfach da ist.


 

Angst vor Lust

Approach-Avoidance: Das neuro-psychologische Spannungsfeld

Lust zieht uns an. Und sie macht uns nervös.
Genau hier liegt der Kern eines neuro-psychologischen Phänomens, das in der Psychologie als Approach-Avoidance-Konflikt beschrieben wird: Ein innerer Zustand, in dem wir uns gleichzeitig zu etwas hingezogen fühlen – und es im nächsten Moment wieder meiden.

In Bezug auf Lust bedeutet das: Der Körper will näher – das Nervensystem sagt „Achtung“.
Ein Teil von uns sehnt sich nach Intimität, Ekstase oder Nähe. Doch fast gleichzeitig meldet sich eine feine Alarmanlage: Was, wenn es zu viel wird? Was, wenn ich die Kontrolle verliere? Was, wenn ich verletzbar werde?

Diese Spannung ist nicht irrational. Sie ist intelligent.
Denn unser Nervensystem ist nicht nur ein Schaltkreis für Freude – es ist auch ein Archiv.
Und oft sind darin alte Erfahrungen gespeichert, in denen Nähe mit Schmerz, Lust mit Schuld oder Berührung mit Gefahr verknüpft war. Auch wenn diese Erfahrungen nicht bewusst sind, wirken sie körperlich weiter.

So entsteht ein regelrechter Zündfunken-Konflikt: Lust aktiviert etwas in uns – und gleichzeitig wird das System überflutet.
Das kann sich äußern in Anspannung, Taubheit, Grübeln oder Fluchtimpulsen.
Und genau hier zeigt sich, wie Angst vor Lust nicht nur eine Idee ist – sondern ein somatisches Muster.

Diese Dynamik zu verstehen, ist kein Freifahrtschein für Rückzug.
Aber es kann ein erster, liebevoller Schritt sein, die eigenen Reaktionen nicht länger zu pathologisieren – sondern als Einladung zu lesen: eine Einladung, dem Körper zuzuhören, statt ihn zu übergehen.


 

Angst vor Lust

Frühkindliche Verknüpfungen: Lust, Schuld und Scham

Schon früh lernen viele von uns, dass Lust nicht einfach da sein darf.
Sie muss versteckt, kontrolliert, oder gerechtfertigt werden.

In der Erziehung – besonders bei Mädchen – wird körperliche Neugier oft mit Scham beantwortet.
Ein aufblitzendes Lächeln beim Spüren? „Benimm dich.“
Ein neugieriges Fragen nach dem eigenen Körper? „Dafür bist du zu jung.“

So entsteht unmerklich eine Verknüpfung: Lust ist gefährlich.
Sie macht angreifbar. Sie könnte „zu viel“ sein. Und du könntest zu viel sein.

Dieses „Zu-viel-Sein“ wird internalisiert – und bleibt oft als unsichtbarer Wächter im Nervensystem zurück.

Angst vor Lust ist dann keine Frage des Wollens, sondern ein Reflex: ein Versuch, sicher zu bleiben in einer Welt, die Lust nie wirklich willkommen hieß.

Und Kontrolle?
Sie wird zur Überlebensstrategie – oft subtil, oft unbewusst.

 

Perspektivwechsel: Lust als Besuch

Was, wenn Lust kein Ziel ist, das erreicht, gehalten oder maximiert werden muss – sondern ein Besuch, der einfach auftaucht?
Vielleicht bleibt sie nur kurz, vielleicht verweilt sie eine Weile. Vielleicht klopft sie an, ohne dass wir wissen warum.

Angst vor Lust entsteht oft genau in dem Moment, wo wir beginnen, diesen Besuch kontrollieren zu wollen.
Wir fragen uns: Was mache ich jetzt damit? Darf ich das fühlen? Wie lange darf es bleiben? Und was passiert, wenn ich mich wirklich öffne?
Das Nervensystem beginnt zu scannen – nach Gefahr, nach Entgleisung, nach alten Erinnerungen. Und ehe wir es merken, ist der Besuch wieder verschwunden.

Doch was, wenn Lust gar nichts von uns will – außer einen Moment des Empfangens?
Keine Performance, kein Akt, kein Ziel. Nur ein Innehalten. Ein Lauschen. Ein Ja.

In diesem Perspektivwechsel wird Lust nicht zur Bewohnerin, die Besitz ergreift, sondern zur Besucherin, die wir empfangen dürfen – ohne sie festzuhalten.
Und vielleicht ist genau das der Weg zurück zu unserer verkörperten Selbstverständlichkeit: Nicht im Tun, sondern im Dasein. Nicht im Kontrollieren, sondern im Zulassen.

Was verändert sich, wenn du Lust nicht machst – sondern ihr einfach begegnest?


 

 
Angst vor Lust

🌙 Einladung zum Sommernachtstraum: Deine 21-Tage-Pleasure-Journey

Was wäre, wenn Lust keine Aufgabe wäre – sondern eine Landschaft, durch die du wandern darfst?
Nicht schneller, höher, sinnlicher, sondern tiefer, leiser, echter.

Wenn dich dieser Text berührt hat – nicht nur im Kopf, sondern vielleicht auch in deinem Körper – dann ist vielleicht jetzt der Moment, um dieser Berührung zu folgen.

In meiner 21-Tage-Pleasure-Journey „Sommernachtstraum“ laden wir Lust nicht mehr als To-do ein, sondern als Besucherin, die bleiben darf. Jeden Tag ein sanfter Impuls, eine kleine Praxis, ein Flüstern in Richtung Ja.
Kein Leistungsdruck, keine perfekte Erleuchtung – nur du, dein Körper, und der Raum dazwischen.

Es ist eine Einladung zum Erkunden, Entspannen, Erblühen.

Pleasure isn’t a goal. It’s a guest.
Bist du bereit, die Tür einen Spalt zu öffnen?

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Das sagen meine KlientInnen

⭐⭐⭐⭐⭐
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–  Saliha

⭐⭐⭐⭐⭐

„Ich hatte das Vergnügen, eine intensive Bodywork-Sitzung von Anna angeleitet zu bekommen. Anfangs war ich ziemlich aufgeregt und wusste auch nicht genau was auf mich zukommen würde.  Sie nahm mir diese Aufregung sehr schnell und behutsam und führte mich nach einem Anamnese Gespräch äußerst einfühlsam durch die Sitzung. Der Input hat mich noch lange nach der Sitzung beschäftigt. Ich konnte ihr Feedback sogar schon im Alltag anwenden! Ich kann Anna mit gutem Gewissen und von Herzen weiterempfehlen! Vielen Dank  :)“

 

– Lasse

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"Ich habe mich in den Sessions mit Anna sehr sicher und gut begleitet gefühlt. Anna hat ein gutes Gespür dafür, was ich und der Raum gerade gebrauchen. Dadurch hat sie mich - sehr liebevoll und mit Leichtigkeit - an innere Stellen begleitet, an die ich mich alleine nicht getraut habe hinzuspüren. Ich habe durch die Sessions mit Anna viel gelernt und bin ein Stück näher zu mir, zu meiner Selbstliebe und in meinen Körper gekommen. Danke für die wertvolle Erfahrung, mir meine Gefühle wieder zu erlauben!"

 

–  Maria

⭐⭐⭐⭐⭐

Ich war bei Annas Veranstaltung vom Frauenkreis und muss sagen, dass ich schwer beeindruckt war. Ich ging ohne Erwartungen dort hin und ging mit vielen Erkenntnissen und einigen tiefgehenden Erfahrungen. Anna hat die Fähigkeit sowohl Neulingen, als auch Altbekannten ein Gefühl von Willkommensein zu vermitteln und einen Wohlfühlraum zu kreiren, wo sich jede einbringen KANN, aber nicht MUSS. Generell ließ der Abend viel Raum für persönliche Empfindungen und Erfahrungen zu, was ein schönes Gefühl von Gemeinschaft erzeugt hat!! Anna leitete transparent und einfühlsam durch die einzelnen Themenpunkte und ich konnte mich auch bei der Meditation und der Partnerinnen-Übung gut fallen lassen. Ich werde definitiv wiederkommen!!!:)

 

–  Nadja

⭐⭐⭐⭐⭐

Anna schafft es auf liebevolle und achtsame Weise den Raum zu halten. Sie ermöglicht mit ihren Frauenkreisen eine Reise zu dir selbst mit viel Feingefühl und sicherem Halt. Was bei ihr und durch sie entsteht ist magisch!

 

–  Miriam

⭐⭐⭐⭐⭐

Annas Frauenkreis hat mir über einen enorm wichtigen Teil von mir die Augen geöffnet. Einer der wichtigsten Abende meines Lebens, der mir so viel von mir zurückgegeben hat <3 Eine Million Dank dafür!!

 

– Lena